Trommler-Corps Hockstein 1926
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CHRONIK

Chronik des Trommler-Corps Hockstein

 1926

 

EINLEITUNG

Leider sind aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg keinerlei Schriftdokumente unseres Vereins erhalten geblieben. Lediglich einige Bilder konnten nach vielem Suchen in Archiven in Hockstein und Odenkirchen gefunden werden. Daher sind die Berichte aus den einzelnen Jahren teilweise sehr lückenhaft. Trotzdem ist diese Chronik ein Teil Hocksteiner Geschichte.

 
CHRONIK

Im Jahre 1925 wurde durch die Bürgerschaft von Hockstein die St. Margareten –Bruderschaft gegründet und somit der Grundstein für die alljährlichen Kirmesfeierlichkeiten gelegt, die wegen ihrer Beliebtheit Menschenmassen aus der engeren und weiteren Umgebung nach Hockstein zogen. Bereits im Jahr darauf bildeten junge Männer unter der Führung von Herrn Karl Thomas ein Trommler-Corps, dessen Tüchtigkeit und Ehrgeiz ebenfalls nach kurzer Zeit zu großem Ansehen in der Region führte. 

 
ALTE KAMERADEN

Bereits damals war man auf die Hilfe der Hocksteiner Bürger angewiesen, die mit kleinen oder großen Spenden dem Trommler-Corps auf die Beine halfen. So waren es z.B. Eisenbahner die in den ersten Jahren ihre Jacken bei Auftritten zur Verfügung stellten und somit dem Corps zur ersten Uniform verhalfen. Die Gründer unseres Trommler-Corps im Jahre 1926 waren: 

Karl Thomas als Corpsführer 

Jakob Esser, Heinrich, Josef, Peter und Alex Peters, Hans Hören, Josef Heinen und Peter Laumanns als Hornisten 

Heinrich Müllers, Julius Klein, Peter Pellen, Hubert Thomas, Karl Rissdorf, Michael Thevissen und Michael Holthausen als Tamboure 

Auf Grund anderweitiger Verpflichtungen musste Karl Thomas sein Amt als Corpsführer bereits nach 3 Jahren an seinen Neffen Hubert Thomas weitergeben. Wie sich bald herausstellte wusste auch er als Corpsführer zu überzeugen. So wurden in kurzer Zeit bei Freundschaftstreffen in der Umgebung viele Preise mit nach Hockstein gebracht.

Leider wurde auch unser Corps vom 2. Weltkrieg nicht verschont. Für viele Jahre mussten die Aktivitäten des Vereins eingestellt werden, da der Wiederaufbau nach Beendigung des Krieges ein Aufleben des Vereins zunächst nicht zuließ. So dauerte es bis zum 5.11.1950 bevor der ehemalige Corpsführer Karl Thomas  Musikliebhaber zur Neugründung des Corps aufrief.

 

Trommler-Corps Hockstein im Jahr 1929

 

Frei von allen Kriegswirren und mit dem Gedanken von 1926 meldeten sich nicht weniger als 25 Bewerber um das Corps und die Musik in Hockstein wieder aufleben zu lassen. Heinrich Theuerzeit wurde durch die Anwesenden zum 1. Vorsitzenden ernannt. Er und Karl Thomas waren nun bemüht die Ausbildung der Spielleute zu übernehmen.

Leider hielten von diesen 25 Leuten nur 4 durch und als die Proben immer weniger besucht wurden, drohte alles wieder einzuschlafen. Im Februar 1951 erhielten dann sämtliche Bewerber eine Einladung um sich im Saale Baumeister (heute Haus Zimmermann) zu versammeln. Nach neuerlichem Aufruf zu mehr Probenbeteiligung lief es auch zunächst besser, da die St. Margareten-Bruderschaft sich bereit erklärte für jedes Mitglied auf der Probe 2 Gläser Bier zu spendieren. Leider brachte auch diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg. Als das Bier getrunken war verließen viele Kameraden die Übungsstätte wieder und so hatte man bald den alten Zustand wieder erreicht. Nun waren die bemühten Herren um Karl Thomas gezwungen erfahrene Spielleute aus anderen Vereinen nach Hockstein zu holen.

Zum Vogelschuss 1951 wollte man ein eigenes Corps präsentieren und dieses Ziel wurde auch erreicht. So marschierte man zu diesem Ereignis mit 8 Spielleuten erstmals vor der Bruderschaft.

Durch gut besuchte Übungsabende konnte man die Anzahl der Mitglieder bis zur Hocksteiner Kirmes noch steigern. Auch musikalisch wurde sich weiterhin verbessert. Zur Kirmes 1951 trat man dann in einer Besetzung von 1 zu 12 Spielleuten auf und es wurden 5 Straßenmärsche und die unbedingten Dienstsachen Parade-, Lock- und Präsentiermarsch gespielt. Alle Freunde und Gönner erfreuten sich genau wie die Spielleute selber an der raschen Entwicklung unseres Vereins.

 

Trommler-Corps Hockstein in den 50er Jahren

 
FREI WEG 

Der 1.Januar 1952 sollte ein Tag voller Überraschungen für das Hocksteiner Trommler-Corps werden. Einige Mitglieder trafen sich in der Gaststätte Baumeister zum Neujahrsumtrunk. Natürlich wurden bei guter Stimmung auch einige Märsche gespielt. Durch strömenden Regen ging es zwischendurch zur Gaststätte Kamphausen (heute Elisenhof). Auch dort wurden Märsche gespielt und auch ein guter Eindruck der Fortbildung der Mitglieder hinterlassen. Als sich am Nachmittag wieder bei Baumeister eingefunden wurde meldeten sich dort die ersten 7 Ehrenmitglieder.

Die Herren Adolf Müllers, Peter Kamps, Peter Esser, Heinrich Müllers, Toni Küsters, Konrad Quasten und Paul Küsters waren zu dieser Zeit die ersten die mit ihren privaten Spenden unseren Verein unterstützten. Der Corps-Leiter Karl Thomas ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, diese 7 Herren unter großem Applaus den anwesenden Hocksteinern vorzustellen.

Auf der Generalversammlung der Bruderschaft am 28.9.1952 wurde ein weiterer Grundstein für unseren Verein gelegt. Die bisher von der Bruderschaft gestellten Uniformen sollten auf Vorschlag einiger Mitglieder den Spielleuten überlassen werden und diesbezüglich sollte keine weitere Unterstützung durch die Bruderschaft stattfinden, da die finanzielle Belastung für die Bruderschaft zu groß sei. Dieser Vorschlag wurde von den anwesenden Mitgliedern angenommen und so wurde die Eigenständigkeit unseres Vereins festgelegt. Nach wie vor wurde das Trommler-Corps aber durch private Spenden, auch die der Bruderschaftsmitglieder, unterstützt. 

Auf Grund seines doch schon vorgerückten Alters übergab Karl Thomas das Amt des Corpsführers Ende 1952 an Herrn Martin Dauvermann. Er führte das Corps bis 1955 bei allen Festlichkeiten und sonstigen Aktivitäten vorbildlich. Im Jahre 1953 legte dann Heinrich Theuerzeit sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Hubert Müllers übernahm nun dieses Amt und sollte den Verein über viele Jahrzehnte führen.

Nach dem Martin Dauvermann sein Amt als Tambourmajor niederlegte wurde Hubert Sodekamp sein Nachfolger. Auch mit ihm errang das Corps große Erfolge und erfreute sich immer größer werdender Beliebtheit in der Bevölkerung. Im Februar 1974 starb Hubert Sodekamp nach einem schweren Leiden. 

Hubert Nilges, der 1958 als 10 jähriger in den Verein eintrat und als Trommler ausgebildet wurde, durfte nun das Amt das Tambourmajors übernehmen, d.h. er wurde einstimmig dazu ernannt. Unter seiner Führung konnte das Trommler-Corps Hockstein seinen wohl größten Erfolg feiern. Im Jahre 1985 waren wir zu Gast beim Fanfarenzug „de Boekvinken“ in Venlo.

Beim Wettstreit konnten wir drei erste Preise mit nach Hockstein nehmen, denn unser Verein war sowohl beim Festzug auf der Straße als auch beim anschließenden Bühnenspiel unschlagbar. Ebenfalls stellten wir mit Hubert Nilges auch den besten Tambourmajor. Viele mitgereiste Freunde aus Hockstein brachten bei der Siegerehrung ordentlichen Schwung in das große Festzelt und natürlich auch später ins damalige Vereinslokal Haus Zimmermann. Es sollte nicht der einzige Erfolg unter der Führung von Hubert Nilges bleiben, denn auch in Wuppertal bei der „Fanfarenband Schwarz-Rot-Gold“, bei den „Krayer Krähen“ in Essen und beim „Fanfarenzug Blau-Weiß Dortmund Scharnhorst“ konnten wir vordere Plätze belegen. 

Zwischendurch, im Jahre 1973, fusionierte unser Corps aus Mangel an eigenen Mitgliedern mit dem Tambour-Corps Wickrath. Hubert „Huppa“ Müllers, unser langjähriger Vorsitzender bewies aber damals schon Weitsicht, als die Eigenständigkeit unseres Vereins aufrechterhielt. Beide Vereine wurden also getrennt geführt, doch wurde bei Schützenfesten gemeinsam gespielt. Glücklicherweise ergab es sich 4 Jahre später, dass sich in Hockstein 15 Jugendliche anmeldeten und somit das Corps zu neuer Stärke fand. Die immer größer werdende Mitgliederzahl wurde natürlich in Hockstein mit Freude gesehen, bedeutete dies doch auch weiterhin, dass man zur Hocksteiner Kirmes ein eigenes Corps präsentieren konnte und nicht nur auf auswärtige Musik angewiesen war. 

JUBILÄEN DES TROMMLER-CORPS HOCKSTEIN
30 JAHRE 

Das erste große Fest unseres Vereins wurde zum 30-jährigen Bestehen gefeiert. Leider ist nicht bekannt, welche Gastvereine damals in Hockstein anwesend waren. Das Fest ging auch nur über einen Tag und fand am Sonntag, den 30.September 1956 statt. Nach der Mitglieder-Ehrung im Lokal Baumeister (Haus Zimmermann) gegen 11.00 Uhr fand auf dem Friedhof eine Kranzniederlegung statt.

Um 16.00 Uhr gab es dann einen Festzug durch den Ort mit „auswärtigen Chören und Kapellen“. Anschließend gegen 17.00 Uhr fand ein Festabend im Saale Kamphausen (Elisenhof) statt, damals Vereinslokal des Trommler-Corps Hockstein.

Vorsitzender in diesem Jahr war Hubert Müllers, Tambourmajor Hubert Sodekamp.

Die übrigen Spielleute waren damals:

Ludwig Reisen, Heinz Lenders, Jakob Esser, Rolf Hurtz, Franz Holder (Flöte)

Willi Zander, Toni Küppers, Hubert vom Berg und Hans Pfeiffer (Trommel)

 

1959

40 JAHRE 

Auch zum 40-jährigen Bestehen unseres Vereins wurde gefeiert, diesmal über 2 Tage hinweg.

Am Samstag, den 24. September 1966 wurden um 18.00Uhr die Königsmaien eingeholt. Um 19.00 Uhr fand dann im Haus Zimmermann die Mitglieder-Ehrung statt. Am Sonntag, den 25.September 1966 fand morgens nach dem Hochamt eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof statt.

Um 16.00 Uhr gab es dann einen Umzug durch die Honschaft Hockstein und ab 17.00 Uhr den Spielmannsball im Saale Zimmermann. Es spielte die Tanzkapelle „Silver-Birds“.

Zu den damaligen Spielleuten unseres Vereins gehörten:

Hubert Müllers (1.Vorsitzender), Ludwig Reisen, Heinz Lenders und Hans Kamp (Flöte)

Toni Küppers, Theo Küppers, Hubert Nilges, Dieter Pöstges, Hans Otten (Trommel)

sowie 3 Nachwuchskräfte. Tambourmajor war weiterhin Hubert Sodekamp. Martin Dauvermann wurde offiziell als Ausbilder geführt. 

 
50 JAHRE 

Zum 50-jährigen Jubiläum unseres Vereins gab es erstmals eine umfangreichere Festschrift.

Zu Schirmherren für dieses Fest wurden Theodor Scheiber, Hans Zimmermann und Helmut Mones ernannt.

Diese machten in ihrem Grußwort die Bedeutung des Trommler-Corps für die Honschaft deutlich und gratulierten den Spielleuten zu ihrem Jubiläum. Unser damaliger Vorsitzender Hubert Müllers sagte in seinem Grußwort: „Wo Einigkeit und Kameradschaft herrscht, kann ein Verein sicher in die Zukunft schauen.“ Sicher ein Satz der auch noch Heute seine Gültigkeit hat.

Die Festfolge damals:

Samstag, den 03.Juli 1976: 20.00 Uhr Mitglieder-Ehrung, anschließend großer Festabend unter Mitwirkung der Consta-Sänger im Hause Zimmermann. Für Live-Musik sorgte die Tanzkapelle „Amplifiers“

Am Sonntag, den 04. Juli 1976 fand um 09.30 Uhr eine Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder mit anschließender Kranzniederlegung statt. Um 15.00 Uhr gab es einen großen Festzug durch den Ort mit anschließendem Bühnenspiel im Saale Zimmermann.

Die Spielleute damals:

Hubert Nilges als Tambourmajor, Manfred Heinrichs (Stellvertreter);

Hubert Müllers, Ludwig Reisen, Heinrich Rademacher, August Heinrichs, Josef Spenrath  (Flöte)

Dieter Pöstges, Norbert Müllers, Klaus Müllers, Josef Derichs, Heinz Wacker, Ralf Reisen, Frank Nilges, Willi Pongs, Willi Nießen, Manfred Rademacher (Trommel)

Adi Delissen (Lyra), Detlef Kranz (Pauke), Edmund Gillrath (Becken)

 

1976

 
60 JAHRE 

Zu Pfingsten 1986 gab es in Hockstein fast eine zweite Kirmes. Denn mehr als sonst in den Jahren zuvor nahm die Hocksteiner Bevölkerung an diesem Fest teil. Dies lag auch mit daran, dass der amtierende Schützenkönig aus Hockstein, Peter Kremer, während des Festzugs abgeholt wurde und die teilnehmenden Musiker zu einem Umtrunk nach der Parade einlud. 

Am damaligen Festzug nahmen folgende Vereine teil:

Das Trommlercorps 1922 Arsbeck, das auch zur Kranzniederlegung spielte, Tambourcorps Wickrath 1924, Fanfarencorps Bundespost, Fanfaren-Band Schwarz-Rot-Gold Wuppertal, Jugendmusikzug Blau-Weiß Dortmund-Scharnhorst, und der Spielmanns-Fanfarenzug „Krayer Krähen“ aus Essen, die auf dem Weg nach Hockstein auf der Autobahn noch einen Unfall hatten und erst verspätet eintrafen. Alle waren jedoch froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen waren.

Zu Beginn des Festes fand am Freitag, den 16.Mai 1986 erstmals ein Disco-Abend für die Jugend statt.

Am Samstag, den 17. Mai 1986 fand um 18.00 Uhr die Hl. Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder unseres Vereins statt. Im Anschluss war die Kranzniederlegung, wie bereits erwähnt unter Mitwirkung des Trommlercorps Arsbeck. Um 20.00 Uhr begann der große Festabend unter Mitwirkung der Consta-Sänger und der Kapelle Cordas.

Am Sonntag, den 18. Mai 1986 ging das Fest mit einem Frühschoppen um 11.00 Uhr weiter. Nach dem Empfang der auswärtigen Vereine gegen 13.00 Uhr und der Corpsführerbesprechung um 14.00 Uhr fand um 15.00 Uhr ein Festzug durch die Honschaft statt. Auf der Sperberstrasse wurde die Königsgruppe abgeholt und eine Musikparade abgehalten. Anschließend ging es zum Bühnenspiel ins Festzelt. Die teilnehmenden Vereine wurden mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk verabschiedet.

Am Pfingstmontag, den 19. Mai 1986 war dann lediglich ab 11.00 Uhr ein Frühschoppen zum Ausklang der Jubiläumstage geplant, der jedoch mehr und mehr zum Dämmerschoppen ausgedehnt wurde.

Die Spielleute damals:

Tambourmajor: Hubert Nilges

Hubert Müllers, Ludwig Reisen, Ralf Kremer, Andrea Zimmermann, Petra Lützerath, Claudia Quasten, Bärbel Neuhausen, Melanie Meyer (Flöte)

Dieter Pöstges, Klaus Müllers, Frank Nilges, Michael Nilges, Uwe Lützerath. Detlef Kemmerzell, Thomas Pöstges, Dietmar Zimmermann, René Neuenhausen, Michael Dickhaut, Michael Kremer, Torsten Prasse, Markus Coslar, Oliver Klomp, Stefan Wilms, Lucia Terwerth (Trommel)

Wilfried Hersch (Pauke), Karl Nilges und Stefan Cremer (Becken) 

 
1986
 
75 JAHRE

Zu diesem Jubiläum wollten wir ein großes Fest, ähnlich der Hocksteiner Kirmes, auf die Beine stellen. Dies gelang uns auch größtenteils. Leider war die musikalische Unterstützung durch befreundete Vereine nur ungenügend. Von über 200 angeschriebenen Vereinen sagten gerade Mal 5 Vereine zu, uns zu besuchen. Doch selbst diese Vereine kamen nicht alle. So blieb das TC Wolperath aus dem Siegburger Kreis gleich ganz zu Hause ohne uns abzusagen, was uns verständlicherweise sehr verärgerte. Die Kollegen vom SZ Friedrich-Wilhelmshütte (ebenfalls Kreis Siegburg) hatten gerade mal 7 Spielleute mitgebracht, welche auf Grund ihres Ausbildungsstandes nicht auf der Strasse marschieren konnten. So hatten wir bei den Umzügen durch Hockstein nur die Unterstützung von Glehn, Holzweiler und Lövenich. Dennoch ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen.

Am Vatertag wurde traditionell durch unsere musikalische Begleitung der Gildenbaum der Bruderschaft aufgestellt. Anschließend gab es im Festzelt Musik und Unterhaltung durch die Show-Band „Green Lions“ aus Bad Münstereifel. Am Nachmittag kamen dann die Gastvereine zum Umzug nach Hockstein und spielten auch im Festzelt noch einige schöne Märsche. Viele Gäste kamen an diesem Tag wieder nach Hockstein. Auch natürlich unsere Freunde vom Offiziers-Zug Heilig Geist aus Geistenbeck, die uns seit vielen Jahren am Vatertag besuchen. 

Der Samstagabend begann mit einer Messe für unsere lebenden und verstorbenen Mitglieder durch unseren Pastor Harald Josephs. Zur Kranzniederlegung am Grab unseres Tambourmajors Hubert Nilges spielten dann unsere Freunde vom Reiter-Corps Gerichhausen. Anschließend ging es dann zum Festabend ins Zelt. In seinem Grußwort machte der 1. Vorsitzende Ralf Kremer darauf aufmerksam, das unser Verein es seit vielen Jahren schafft, Kindern und Jugendlichen Spaß an der Marschmusik zu vermitteln und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gibt, die in der heutigen Zeit nicht immer üblich ist. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden spielte die Band T.I.M.E. auf.

Zahlreiche Geschenke und Umschläge wurden an diesem Abend unserem Vorsitzenden überreicht. Ob aus Geistenbeck, Keyenberg, Günhoven usw., alle Bruderschaften, bei denen wir aufspielen gratulierten uns zu unserem Jubiläum. Zur Förderung unserer Jugend gab es von der Hocksteiner Bruderschaft eine Jugendtrommel, die vom Vorsitzenden gleich an seinen Neffen Kevin Kremer weitergegeben und am nächsten Tag eingeweiht wurde. Unsere Playback-Show „das Beste aus 39 Jahren” ließ das Zelt dann endgültig beben. Hatten wir doch im Vorfeld dafür gesorgt, das unsere Gäste das Programm mitgestalten konnten, in dem wir beim Krönungsball 2000 die Gäste aus einer Liste ihre Favoriten wählen ließen. Auch hier zeigte sich, dass es wichtig ist, dass man sich auf Freunde verlassen kann. Denn ein geplanter Auftritt wurde kurzfristig abgesagt. Doch die Kameraden vom Offiziers-Zug Heilig Geist sprangen spontan ein und zeigten noch mal ihren Auftritt als Wolfgang Petry und seine Super-Girls. Mit viel Musik und Tanz fand dieser Festabend erst in den frühen Morgenstunden sein Ende.

Am Sonntag spielten dann zum Frühschoppen die Show-Trompeten aus Odenkirchen. Nach unserem Versprechen im Herbst 2002 zum 10-jährigen nach Odenkirchen zu kommen, erklärte die Geschäftsführerin der Show-Trompeten Petra Krauss spontan, auf die vereinbarte Gage zu verzichten. Wieder ein weiterer Schritt zu einem musikalischen Miteinander zwischen den Vereinen aus der Umgebung. Mit einem Umzug der anwesenden Vereine mit anschließendem Bühnenspiel klang ein sehr harmonisches Fest aus, welches immer in unserer Erinnerung bleiben wird.

 

Frühlingsfest zum 75-jährigen Bestehen im Jahr 2001

Die Spielleute waren:
Tambourmajor: Klaus Müllers

Tina Coslar, Torsten Coslar, Bernd Engeln, Melanie Grüneberg, Nele Hoff, Janina Kivelip, Barbara Kremer, Ralf Kremer, Antonia Schrammel, Matthias Strerath, Verena Strerath, Heike Teubler, Heike Wolff, Andrea, Petra und Susanne Zimmermann (Flöte)

Markus Coslar, Mirko Coslar, Michael Dickhaut, Thomas Gött, Bastian Hoff. Kevin Kremer, Michael Kremer, Uwe Lützerath, Michael Nilges, Valentin Rötten, Christoph Schäfer, Patrick Smetz und Dietmar Zimmermann (Trommel)

Thorsten Giesen und Denis Nilges (Lyra)

Stefan Cremer, Wilfried Hersch, Karl Nilges und Stephan Zimmermann (Pauke und Becken)

Andreas Schultz (Standarte) 

 

KARNEVAL IN HOCKSTEIN  (1979 – 1993) 

Fast zeitgleich mit der Aufnahme der neuen jungen Musiker im Jahr 1977 wurde der Gedanke aufgegriffen in Hockstein eine eigene Karnevalssitzung auf die Beine zu stellen. Hintergrund waren auch die Veranstaltungen der Blau-Gelben Funken aus Geistenbeck, die seit einigen Jahren im Saale Zimmermann abgehalten wurden. Ein Gespräch mit den Karnevalisten aus Geistenbeck ergab dann auch tatsächlich eine Einigung bei den Terminen und dem Gebrauch der Bühnendekoration.

 

Knöppelkes – Pute Sitzung 1981

 So kam es dann im Jahr 1979 zur ersten Hocksteiner „Knöppelkes-Pute Sitzung“, welche sofort von der Hocksteiner Bevölkerung begeistert angenommen wurde. Die Beiträge auf dieser Sitzung wurden fast immer von den Aktiven des Trommler-Corps gestaltet. Teilweise wurden dort grandiose Büttenreden vorgetragen, welche die anwesenden Gäste buchstäblich von den Sitzen rissen.

Selbstverständlich wurde auch ein eigener Orden entworfen. Dieser Orden in Form einer Kappe, genannt „Schlecktutendeckel“, wurde jährlich an ein verdientes Mitglied überreicht. In dieser Zeit nahm unser Verein auch regelmäßig an den Umzügen in Rheydt teil und einmalig auch mit einem eigenen Wagen am Veilchendienstagszug in Mönchengladbach.

Durch die Freundschaft zu den Karnevalisten der K.G. Rot-Weiß Genhülsen spielte unserer Verein mit einer Unterbrechung bis einschließlich 1995 beim dortigen Rosenmontagszug. Der Unterbrechung im Jahr 1991 lag der damalige Golfkrieg zu Grunde, welcher im gesamten Rheinland für den Ausfall des Karnevals sorgte. Natürlich fand in diesem Jahr auch keine Knöppelkes-Pute Sitzung statt. Leider fand 2 Jahre später, am 30. Januar 1993, die letzte Karnevals-Sitzung unseres Vereins statt. Die Gründe waren der teilweise doch immer schlechter werdende Besuch unserer Veranstaltung aber auch vor allem der Umbau des Saales Zimmermann, welcher eine solche Veranstaltung dort nicht mehr zuließ. Die letzten Träger des Schlecktutendeckels waren Hans Zimmermann und Michael Potting.

 
HOCKSTEINER OKTOBERFEST  (1981 – 1994) 

Im Jahr 1981 wurde den Mitgliedern erstmals der Beschluss gefasst, neben der Kirmes ein weiteres Fest in Hockstein auf die Beine zu stellen. So konnte noch im gleichen Jahr das erste Hocksteiner Oktoberfest auf der Wiese neben dem Rewe-Markt (heute Standort der neuen Sparkasse) gefeiert werden.

Besonders der Einsatz einiger unserer fördernden Mitglieder und des 1. Vorsitzenden im Vorfeld dieses Festes sei hier erwähnt. So musste nicht nur für Speisen und Getränke gesorgt werden, sondern auch der Zeltplatz musste mit privaten Traktoren und Raupen geebnet werden. Was Heutzutage fast selbstverständlich scheint, war zu Beginn der 80er Jahre noch mit viel Aufwand verbunden. Die Speisen (meist Frikadellen und Koteletts) wurden von den Frauen unserer Aktiven selbst gefertigt und verkauft. Ein besonderes Merkmal unseres Vereins war jedoch, das wir bereits im 2. Jahr unseres Oktoberfestes ein eigenes Zelt zur Verfügung hatten. „Huppa“ Müllers, Peter Kremer und Arno Dickhaut taten sich zusammen und entwarfen und konstruierten ein Partyzelt für rund 100 Personen, welches dem Trommler-Corps kostenlos für das Oktoberfest zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem sollte der jeweilige Schützenkönig für seine Kirmes das Zelt bekommen können, was in der Bruderschaft gerne angenommen wurde.

Die Versorgung unserer Gäste wurde mit der Zeit immer professioneller. Der Ausschank wurde, wie auch noch heute, immer vom Verein geleitet und ausgeführt. In den letzten Jahren des Oktoberfestes konnten wir aber die Familien Heinz und Hans-Peter Coslar für die Speisen gewinnen, d.h. es wurde an den Festtagen zünftig gegrillt.

Auf Grund der Tatsache, dass „unsere“ Oktoberfest-Wiese zum Baugebiet wurde, wurde das Festzelt auf dem Platz neben der Gaststätte Zimmermann aufgestellt, welcher zur damaligen Zeit auch der Festplatz für das große Kirmeszelt war.

Doch auch dieser Platz wurde in den 80er Jahren bebaut. Daraufhin machte der 1. Vorsitzende den Vorschlag, das Zelt für das Fest 1987 erstmals auf der Wiese neben seinem eigenen Grundstück auf der Kranichstrasse stehen sollte. Dieser Vorschlag wurde gerne angenommen, bedeutete er doch, das unser in Hockstein beliebtes Fest weiter bestehen konnte. Das Festzelt für die Hocksteiner Kirmes steht im Übrigen seit dieser Zeit auf der Wiese neben der Kirche.

Zum 10. Oktoberfest im September 1990 wurde unseren Gästen erstmals ein größeres Zelt geboten, was zu diesem Fest trotzdem fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Einen großen Anteil daran hatte natürlich die Live-Musik die ebenfalls erstmals geboten wurde. Außerdem konnten wir Konrad Engels mit seinem Imbisswagen für dieses Fest gewinnen. Freitags wurde das Fest wie gewohnt mit einem Platzkonzert unseres Vereins eröffnet und anschließend spielte dann eine bayerische Blaskapelle zur Unterhaltung unserer Gäste. Samstags ging es ebenfalls mit Live-Musik der LeMarquis Band recht fröhlich weiter. Es gab  bei den Oktoberfesten auch fast immer das traditionelle Wiesenbier, was damals im Rheinland noch nicht selbstverständlich war, heute jedoch fast überall zu finden ist. Leider machte uns das Wetter in vielen Jahren einen Strich durch die Rechnung und oft stand unser Zeltplatz unter Wasser. So wurde auf der Versammlung im Oktober 1994 der Beschluss gefasst, das Fest auf einen anderen Termin zu legen. Dies war der Beginn des Frühlingsfestes.  

HOCKSTEINER FRÜHLINGSFEST (seit 1995)

Auf der Versammlung im Oktober 1994 wurde der Beschluss gefasst, ab dem kommenden Jahr ein Frühlingsfest zu veranstalten. Dies sollte künftig immer am Christi Himmelfahrtstag, auch Vatertag genannt, beginnen. Und so fand vom 25. – 28.Mai 1995 das erste Hocksteiner Frühlingsfest statt. Dieses Fest war für unseren Verein ein voller Erfolg. Auch deshalb, weil wohl Petrus uns erst im Oktober erwartet und für das Vatertags-Wochenende strahlenden Sonnenschein veranlasst hatte. Leider kam es beim ersten Frühlingsfest noch zu einer Terminüberschneidung mit dem Jugendturnier des SV Rot-Weiß Hockstein, welches nach vielen Jahren erstmals wieder am Himmelfahrtstag stattfand. Dies hatte zur Folge das die Familien Coslar, welche in den letzten Jahren wieder beim Oktoberfest gegrillt hatten, nicht zur Verfügung standen, da sowohl Heinz als auch Hans-Peter Coslar als Jugendtrainer beim Sportverein tätig waren. Doch konnte schnell eine Lösung gefunden werden, da wir die Familie Engels mit ihrem Imbisswagen gewinnen konnten. Durch die Tatsache, dass wir wie beim Oktoberfest den Ausschank selbst übernahmen, konnte natürlich auch finanziell einiges für den Verein herausgeholt werden.

Zu unserer Freude kam das Frühlingsfest bei den Freunden der Bruderschaft so gut an, das seit 1996 der (ein Jahr zuvor angeschaffte) Gildenbaum mit den Wappen aller Vereine und Gruppen in Hockstein immer an Vatertag zu Beginn des Frühlingsfestes aufgestellt wird. Ein Anlass, zu dem wir natürlich auch den musikalischen Rahmen bieten. Das zweite Frühlingsfest, im Jahr 1996, war auch gleichzeitig unser 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass las Pastor Harald Josephs am Himmelfahrtstag eine Messe für unsere lebenden und verstorbenen Mitglieder. Unsere Freunde vom BSTC Nordstern Herrenshoff spielten zur Freude unserer Gäste 2 Stunden auf. Da sie auf ihre Gage verzichteten, ließen wir uns natürlich mit Getränken für unsere Kollegen nicht lumpen.

 

Frühlingsfest 2003

Da das uns Privat zur Verfügung gestellte Zelt mittlerweile in die Jahre gekommen war und über keine Boden verfügte, wurde 1999 erstmals ein geliehenes Zelt mit Boden auf den Festplatz gegenüber der Hocksteiner Kirche gestellt. Das größte Frühlingsfest konnten wir im Jahr 2001, unserem 75-jährigen Bestehen, feiern (s.o.). 

 
DIE VORSITZENDEN DES TROMMLER-CORPS
1950 – 1953 Heinrich Theuerzeit
1953 – 1988 Hubert Müllers, danach Ehrenvorsitzender
1988 – 1992 Klaus Müllers, heute Tambourmajor
1992 – 1998  Frank Nilges
1998 - 2007 Ralf Kremer
2007 - 2010 Michael Nilges
2010 - 2011 Ralf Kremer
2011 - Andreas Tillmann

Bereits mit der Neugründung nach dem Krieg im Jahr 1950 wurde immer sehr viel Wert auf die Nachwuchsförderung gelegt und wir dürfen uns in fast jedem Jahr nach der Hocksteiner Kirmes auf neue Kinder und Jugendliche freuen die unserem Verein beitreten und von unseren Aktiven ausgebildet werden. Die Freundschaft zu den Kameraden aus Wickrath wurde natürlich aufrechterhalten und so manches Mal wurde gegenseitig hier und da ausgeholfen.

Leider wurde aber das Tambour-Corps Wickrath nach dem Weggang vieler Mitglieder Ende 1992 aufgelöst und es besteht nur noch wenig Kontakt zu den ehemaligen Kollegen. 

Die Auflösung des Wickrather Tambour-Corps hatte zur Folge das unser Verein, seit Jahren 2. Corps in Wickrath, nun von der Wickrather Schützengesellschaft für alle 4 Tage verpflichtet wurde. So spielen wir auch heute noch in Wickrath als erstes Corps und dürfen uns der Begeisterung der Wickrather Zuschauer erfreuen. 

Neben der Wickrather und natürlich der Hocksteiner Kirmes sind wir seit einigen Jahren  fester Bestandteil bei auswärtigen Schützenfesten. So eröffnen wir unser musikalisches Jahr bei der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft in Keyenberg (seit 8.5.1994)eine Woche vor unserem Frühlingsfest welches immer an Vatertag beginnt. Eine Woche nach Pfingsten spielen wir dann  bei unseren direkten Nachbarn in Geistenbeck (nach einer Pause wieder seit 6.6.93), wo auch die Hocksteiner Bruderschaft seit vielen Jahren mit dem jeweiligen König zu Gast ist. Weitere 2 Wochen später geht’s nach Wickrath (seit 3.6.89, ab 1993 als 1.Corps) und am zweiten Sonntag im Juli nehmen wir am großen Festzug in Günhoven teil (seit 10.07.88). Am letzten Sonntag im Juli spielen wir beim Schützenverein Geneicken-Bonnenbroich (seit 30.07.95) bevor wir uns eine Woche Pause gönnen vor der Hocksteiner Kirmes, die für uns alle der große Höhepunkt der Saison ist. Höhepunkt natürlich auch deshalb, weil wir unsere neu einstudierten Märsche dort natürlich unseren Freunden und Gönnern präsentieren können. Am 1. Sonntag im September ist dann noch das große Stadtschützenfest in Mönchengladbach wo wir ebenfalls seit einigen Jahren (seit 03.09.95) aktiv mitwirken. Die Freude in unserem Verein war groß, als wir vom Bruderrat im jährlichen Wechsel mit den Kollegen aus Lürrip zum 1.Corps ernannt wurden. Das bedeutet für uns dass wir im Jahr 2003 erstmals den „Großen Zapfenstreich“ beim Stadtschützenfest spielen dürfen. Von 1993 bis 1996 spielten wir auch mit unseren Freunden aus Herrenshoff bei Schützenfest in Korschenbroich-Pesch. Nach einer längeren Pause nahmen wir die Pescher Kirmes ab dem 6.10.2002 wieder in unser Programm auf. 

 
GROßER ZAPFENSTREICH 

Da nahezu alle aktiven Mitglieder unseres Corps auch Mitglieder in der Hocksteiner Bruderschaft sind, blieb es natürlich nicht aus das wir in manchen Jahren auch den König stellten. So waren die Brüder Hubert (1973) und Karl Nilges (1982) bereits Schützenkönig in Hockstein.

Vor allem aber in den letzten Jahren tat sich das Trommler-Corps Hockstein immer mehr in der Bruderschaft hervor. So wurde im Jahr 1997 erstmals doppelt gejubelt als Klaus Müllers Schützenkönig wurde und Tina Coslar gleichzeitig Jungkönigin. 1999 wurde dieses Kunststück von unserem Vorsitzenden Ralf Kremer als König und seinem Bruder Michael als Jungkönig wiederholt. Und um den Erfolg perfekt zu machen stellten wir auch in unserem Jubiläumsjahr 2001 wieder beide Königshäuser. König in diesem Jahr war Bernd Engeln und Jungkönigin Melanie Grüneberg. 2006 war es dann schließlich unser "Jünter" (eigentlich Andreas Tillmann), der gemeinsam mit seiner Tochter Heike Teubler (also unserem Teubchen) unsere Hocksteiner Honschaft regierte. Damit sollte unser Verein vorerst sämtliche inoffiziellen Rekorde halten. Zum 4. Mal in 10 Jahren stellten wir gleichzeitig beide Königshäuser. Und zum 4. Mal hintereinander das Jungkönigshaus. Eine Leistung auf die wir zu Recht stolz sein können.

 

 

Könige und Jungkönige aus dem Trommler-Corps:

KÖNIG

1973    Hubert Nilges  

1982    Karl Nilges

1997    Klaus Müllers

1999    Ralf Kremer

2001    Bernd Engeln

2006    Andreas Tillmann

2013    Michael Kremer

2014    Bezirkskönig Michael Kremer

Königsgruppe 2006 (Udo Wolff, Andreas Tillman, Ralf Kremer v.l.)
JUNGKÖNIG/IN

1950    Hubert Müllers     (1. Jungkönig der Bruderschaft) 

 

1985    Frank Nilges

1987    Klaus Müllers

1988    Dietmar Zimmermann

 

1992    Ralf Kremer

1994    Michael Nilges

1997    Tina Coslar (1. Jungkönigin)

1999    Michael Kremer

2001    Melanie Grüneberg

2003    Thorsten Giesen

 

2004    Verena Strerath

2005    Bastian Hoff

2006    Heike Teubler

 

2008    Thomas Gött

2010    Stefan Busen

2012    Marcel Teubler

 

2016    Phillip Kremer

 

 

 

Jungkönigsgruppe 2006 (Anke Wolff, Heike Teubler, Thomas Gött v.l.)

Seit über 40 Jahren gestaltet unser Corps auch den Familien-Abend beim Hocksteiner Schützenfest mit. War es in den ersten Jahren oftmals spontane Unterhaltung, welche die Leute faszinierte, wie z.B. die unvergessene Aufführung des „Dinner for One“ ist heute daraus eine großartige Playback-Show geworden, für die unser Verein in weiten Teilen Mönchengladbachs bekannt ist. Von den Wildecker Herzbuben über die Kelly Family, Backstreet Boys, bis zu Robbie Williams wurde schon alles gezeigt, was den Gästen Spaß macht. Besonders im Gedächtnis dürfte den Hocksteinern der Auftritt unseres Kassierers und  Königs Bernd Engeln im Jahr 2000 sein. Dort setzte er sich mit seiner Partnerin Michaela Zimmermann als „Anton aus Tirol“ selber ein kleines Denkmal.

 

  

Bernd Engeln als DJ Ötzi auf der Kirmes 2000

 
ZUGKÖNIGE DES TROMMLER-CORPS

Seit 2002 wird jedes Jahr der Zugkönig unseres Corps ermittelt. Zu diesem Zweck fahren wir zur Schießanlage "Haus Stappen" in Steinhausen bei Liedberg. Dort wurde am 12.Juli 2002 Uwe Lützerath der erste Träger der vom Vorsitzenden Ralf Kremer gestifteten Plakette. Der Zugkönig muss diese Plakette an allen Kirmestagen in Hockstein tragen. Außerdem wird er bei der letzen Probe vor der Hocksteiner Kirmes für die Getränke sorgen. Im Jahr 2003 wurden ferner für das Abschießen von Kopf, Schwanzfedern und der beiden Flügel Anstecknadeln mit entsprechenden Emblemen ausgelobt. Diese wurden jedoch schon beim ersten Mal nicht alle verteilt, weil der Vogel bereits von der Stange fiel bevor die beiden Flügel abgeschossen wurden. 2004 fand deshalb vor dem eigentlichen Vogelschuss erstmals das so genannte Pfänderschiessen statt. So war gewährleistet, dass alle 4 Nadeln verteilt werden konnten. Noch ein Novum gab es in diesem Jahr. Mit Nadine Schlossmann holte erstmals ein weibliches Mitglied den Vogel von der Stange und wurde somit erste Zugkönigin. Seit 2013 schießen wir auf der Anlage unserer Freunde in Geistenbeck. Dort holte Heike Teubler als erste den Vogel von der Stange und verteidigte ihren Titel im Jahr darauf - ebenfalls als erste.

Jahr
Schuss
Zugkönig
Linker Flügel
Rechter Flügel
Kopf
Schwanzfedern
2002 273 Uwe Lützerath - - - -
2003 84 Klaus Müllers - - Matthias Strerath Andreas Tillmann
2004 102 Nadine Schlossmann Ralf Kremer Michael Nilges Stephan Zimmermann Ralf Kremer
2005 319 Michael Nilges Stefan Cremer Nadine Schlossmann Stephan Zimmermann Ralf Kremer
2006 223 Nadine Schlossmann Michael Nilges Ralf Kremer Thomas Gött Ralf Kremer
2007 126 Ralf Kremer Michael Nilges Udo Wolff Stephan Zimmermann Heike Wolff
2008 130 Stephan Zimmermann Stephan Zimmermann Michael Nilges Thomas Gött Michael Nilges
2009 151 Walter Gött Stephan Zimmermann Stephan Zimmermann Walter Gött Ralf Kremer
2010 85 Matthias Strerath Heike Giesen Udo Wolff Thomas Gött Ralf Kremer
2011 90 Ralf Kremer Heike Giesen Ralf Kremer Thomas Gött Andreas Tillmann
2012 Susanne Zimmermann    
2013   Heike Teubler   Torsten Coslar
2014 201 Heike Teubler Stefan Busen Ralf Kremer Udo Wolff Ralf Kremer
2015   Ralf Kremer (KAISER) Ralf Kremer Thomas Gött Dirk Wilhelms Chantal Langen
2016 Kegel Turnier Tom Zander    
2017   Michael Kremer    
2018 Boccia Turnier Walter Gött    
IN TREUE FEST 

Unser Corps hat in den letzten Jahren einige Veränderungen erfahren. Manche Mitglieder stehen dem Verein nicht mehr aktiv zur Verfügung. Die meisten haben aber erklärt, und schon bewiesen, uns in fördernder Weise weiterhin in unseren Bemühungen zu unterstützen. Besonders schwer aber traf uns der Verlust unseres Tambourmajors Hubert Nilges der 26 Jahre lang sein Amt ausübte. Hubert Nilges starb am 9.Oktober 2000 während einer schweren Operation. Durch die Erfolge die wir mit ihm feiern durften, aber vor allem durch sein korrektes Auftreten, wird er stets ein Vorbild für uns bleiben. Ihm, aber auch seiner Frau hat unser Verein viel zu verdanken. So war es im Dezember 1992 Marita Nilges, die unsere Freunde und Gönner dazu aufrief für eine Standarte zu spenden, die unser Verein zum 70-jährigen Bestehen erhalten sollte. Aufgrund der vielen Spenden hierfür konnte eine sehr schöne Standarte erworben werden, die bei weltlichen und kirchlichen Festen eine Zierde für unseren Verein ist. Ebenfalls wird sie als Abschiedsgruß für ein verstorbenes Mitglied mitgeführt.

 
HEUT´ UND MORGEN 

Auch 80 Jahre nach Vereinsgründung ist unser Blick nach wie vor in die Zukunft gerichtet, mit dem Ziel sich weiterhin musikalisch für die Bevölkerung und das Gemeinwohl einzusetzen und zur Freude aller Musikliebhaber bei vielen Anlässen aufzuspielen. Die Beliebtheit unseres Vereins zeigt sich bis weit über die Grenzen unserer Heimatstadt hinweg. Auch im Bezirksverband MG, RY, Korschenbroich ist man von unserer Musik und unserem Auftreten überzeugt. Allen voran Bezirksbundesmeister Horst Thoren gehört zu unseren größten Fans und Fürsprechern.

Nach seiner Meinung, und damit steht er nicht allein im Verband, hätten wir längst den Bundestitel beantragen sollen, doch konnten wir uns bis jetzt noch nicht dazu durchringen. Auf einer Vorstandssitzung in 2006 beschlossen wir noch einige Jahre zu warten um unseren Nachwuchs noch besser auf kommende Aufgaben vorzubereiten.

Das 80-jährige Bestehen unseres Vereins wurde nicht mit einem großen Fest gefeiert. Jedoch wurde dieser runde Geburtstag in der Mönchengladbacher Presse anerkennend erwähnt und unser Verein wurde auch von der hiesigen Politik mit Lob und Geschenken bedacht.

Ein Geschenk besonderer Art machten wir uns allerdings selber.

Auf Initiative des 1. Vorsitzenden wurden neue Vereinsnadeln mit unserem Emblem angeschafft. Erstmals konnten diese Nadeln zum Frühlingsfest 2006 auch von jedermann käuflich erworben werden. Die Nachfrage war so groß, dass bereits zur Kirmes im August Nadeln nachbestellt werden mussten.

Für die Aktiven wurden Nadeln mit Kränzen je nach Dauer der aktiven Mitgliedschaft in Bronze (5 Jahre), Silber (10 Jahre) und Gold (25 Jahre) angeschafft.

 

Vereinsnadel „Gold“ aus dem Jahr 2006

 

Zur Überraschung der aktiven Mitglieder bekam der Verein vom eigenen Königshaus während der Kirmes 2006 auch noch die passenden Krawattennadeln mit Vereinsemblem überreicht, die seitdem ebenfalls zur Ausstattung unserer Uniform gehören.

Im 80. Jahr unseres Bestehens haben wir einige Änderungen in unserem Spielplan gewagt. So wurden die Schützenfeste in Bonnenbroich und Günhoven zum Leidwesen der dortigen Schützen nicht mehr gespielt. Zum Ausgleich spielen wir seit 2006 an 2 Tagen auf der Kirmes in Wickrathhahn wo wir mit unseren Freunden vom Reitercorps Gerichhausen eine musikalische Einheit bilden.

 

Am 25. April 2006 haben wir einen weiteren großartigen Menschen aus unserer Mitte verloren. Unser Ehrenvorsitzender Hubert „Huppa“ Müllers verstarb nach langer und schwerer Krankheit. Auf seinen Wunsch hin spielten wir bei der Beerdigung an seinem Grab noch mal den Marsch „Goldene Trompeten“, dessen Refrain er mit einem wunderschönen Text über unser Hockstein und seine Kirmes versehen hatte.

 

Hubert „Huppa“ Müllers (Vorsitzender von 1953 -1988)

 

Goldene Trompeten

Im Dörfchen Hockstein da bin ich – geboren,

Im Dörfchen Hockstein da bin ich zu Haus!

Ich hab mein Herz ja hier im Dorf verloren,

aus meinem Hockstein zieh ich nicht mehr aus!

 

Und kommen dann für uns die al-ten Jahre,

wo unsere Jugend stellt dann den Verein!

Dann singen die wie wir in all den Jahren,

wie herrlich ist es hier geboren zu sein!

 

Und ist für uns die Zeit dann an-gekommen,

wo wir nun links und rechts der Straße stehn!

Dann denken alle wie sie einst begonnen,

doch leider bleibt die Zeit für keinen stehn!

 

Huppa war auch einer der 4 Träger des Heimatordens in Hockstein. Dieser Orden wurde im Jahre 1975 auf Initiative des Bruderschaftsmitgliedes Josef Paquet geschaffen und zeigt die Embleme des Trommler-Corps, des Sportvereins RW Hockstein und der St. Margareten-Bruderschaft. Die ersten 4 Träger dieses Ordens waren am 10. August 1975 Willi Thomas, Hubert Müllers, Hans Zimmermann und Helmut Mones. Die Orden werden nur weiter gegeben wenn einer der Träger stirbt. Nach dem Tod von Helmut Mones bekam Peter Nilges den Orden überreicht, der Orden von Hans Zimmermann wurde Günter Stein verliehen. Nach dem Tod von Willi Thomas und Hubert Müllers wurden am 13. August 2006 Heinz Coslar und zu unserer Freude unser Tambour-Major Klaus Müllers als Nachfolger von den beiden verbliebenen Trägern als Nachfolger auserkoren. Im Jahr 2010 erhielt Hans-Peter Coslar den Orden des verstorbenen Peter Nilges. Nach dem viel zu frühen Tod von Hans-Peter im Frühjahr 2015 wurde unser ehemaliger Vorsitzende und aktueller Brudermeister Ralf Kremer mit diesem Orden ausgezeichnet.

 

 

Hocksteiner Bürgerschaftsorden der Sonderstufe von 1975

 

Mit der Jahreshauptversammlung im Januar 2007 begann ein weiteres Kapitel für das Hocksteiner Trommler-Corps. Mit Michael Nilges wurde ein neuer Vorsitzender gewählt. Er wird die Geschicke des Vereins in Zukunft leiten.

Unter seiner Führung wurde 2007 erstmals seit fast 30 Jahren wieder ein interner Wettstreit unter den Jugendlichen und Kindern durchgeführt. Mit dieser Idee war man von den Prüfungen der letzten Jahre abgerückt und hatte somit den Kindern den Druck vom „Fehlerfrei spielen müssen“ genommen. Die ersten Sieger im Jahr 2007 waren bei den Trommlern Marc Cremer und bei den Flöten Irem Gürses, die, obwohl erst wenige Monate im Verein, eine tadellose Leistung bot.

Dieser Wettstreit hat allen gezeigt dass wir zu Recht stolz sein können auf unseren Nachwuchs um den man uns in der ganzen Stadt beneidet. Auch der Bezirksverband der Hist. Dt. Schützenbruderschaften hat uns hierfür schon mehrfach gelobt und uns nahe gelegt uns doch für den Bundestitel zu bewerben. Die Zukunft wird zeigen ob wir uns irgendwann dazu durchringen können. 2010 übernahm Ralf Kremer nochmal für ein Jahr den Vorsitz. In diesem Jahr wurde eine komplett neue Uniform angeschafft und das alte "Taubengrau" entsorgt. Seit 2011 ist Andreas "Jünter" Tillmann erster Vorsitzender.

Mit Michael Kremer wurde 2013 erneut ein Mitglied aus den Trommler-Corps Schützenkönig in Hockstein. Besonders stolz ist der Verein aber auf ihn, da er 2014 als erster Schützenmusiker Bezirkskönig in Mönchengladbach wurde. Im gleichen Jahr wurde sein Bruder Ralf Kremer neuer Brudermeister in Hockstein. Verena Strerath übernahm dessen bisheriges Amt als Schriftführer, so dass (mit Klaus Müllers als zweiter Brudermeister) drei der wichtigsten Ämter in der Bruderschaft von Mitgliedern des Trommler-Corps besetzt sind.

2017 musste Ralf Kremer den Vorsitz der Bruderschaft aus Krankheitsgründen wieder abgeben. Trotzdem sind viele Mitglieder des Corps in verschiedenen Positionen in der Bruderschaft tätig. So sind Tom Zander und Michael Kremer als Offiziere tätig. Weitere Mitglieder sind als Beisitzer im erweiterten Vorstand der Bruderschaft tätig und helfen so, die jährlichen Feste in unserer Honschaft zu organisieren.

Hier hat sich auch die Freundschaft zu den Hocksteiner Matrosen als erfolgreich erwiesen. Seit einigen Jahren teilen sich beide Gruppen einen Platz im Zelt. Auch auf privater Ebene haben sich zahlreiche Freundschaften entwickelt. Wegen der Unterstützung durch einige Matrosen ist sogar eine Gruppe innerhalb der Gruppen entstanden. Die Trommler-Trosen. Die Grenzen dieser Gruppen sind fließend, was durch ein neues Logo gezeigt wird, welches je zur Hälfte aus den Wappen der beiden Gruppen besteht.

Jeder unterstützt den Anderen, so gut er eben kann. 2017 wurde die Matrosin Anna Potting Jungkönigin. Ihre Minster waren Stefan und Heike Busen vom TCH. 2018, im Jubiläumsjahr der Matrosen, gehörte mit Patrick Lenz ein Jungkönig beiden Gruppen an und hat mit Marcel Teubler und Matthias Enzenmüller je einen Minster aus den Matrosen und dem Trommler-Corps. Auch 2019 wird wieder gemeinsam gefeiert. Jungkönigin Ramona "Blubb" Reisson hat sich nämlich neben Lukas Venedey (Matrosenzug) auch dessen Freundin Chantal Langen aus dem Trommler-Corps als Minister gewählt. 

Seit 2017 gibt es auf Wunsch einiger Mitglieder auch Dienstgrade - angelehnt an die Bundeswehr (Heer), zu erkennen an den unterschiedlichen Schulterklappen. Hier wurde eine weitere Möglichkeit geschaffen verdiente Mitglieder innerhalb des Vereins zu würdigen und auszuzeichnen. Bislang kannten wir ja nur die Auszeichnungen mit unseren Ehrennadeln. Vom einfachen Gefreiten bis zum Oberstleutnant wurden die Dienstgrade zu Beginn festgelegt. Hier wurden natürlich die Dienstjahre und Funktionen im Verein berücksichtigt. Ein Jahr später gab es vor der Kirmes gleich die ersten Beförderungen. Hier die aktuelle Liste mit den entsprechenden Dienstgraden. Die Pfeile hinter den Namen lassen erkennen ob und wie oft die Mitglieder bereits befördert wurden.

Mannschafter:

Gefreiter: Patrick Lenz

Obergefreiter: Luisa Kremer^, Eva Marie Peters^, Tom Zander^

Hauptgefreiter: Dirk Wilhelms^,

Unteroffiziere:

Feldwebel: Chantal Langen, Pia Schütz

Oberfeldwebel: Walter Gött^, Lena Wilhelms^, Udo Wolff^, Susanne Zimmermann

Hauptfeldwebel: Thomas Gött, Michael Kremer, Ralf Kremer, Christoph Schäfer

Stabsfeldwebel: Stefan Busen

Offiziere:

Leutnant: Tina Karduck

Oberleutnant: Heike Busen

Hauptmann: -

Stabshauptmann: Verena Heitzer, Matthias Strerath, Andreas Tillmann,

Stabsoffiziere:

Major: Mirko Coslar^, Marcel Teubler

Oberstleutnant: Klaus Müllers

Oberst: -

 

 

to be continued...


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